Tag 9 - Schärengarten

Waiting for the things to come

Mann kann es nicht oft genug sagen. Kreuzfahrten von Stadt zu Stadt, von Land zu Land sind anstrengend. Die Luft ist raus. Wir warten passiv, was da so auf uns zukommt und verlieben uns dabei erneut in die skandinavische Küstenlinie.

Reich sein, Haus kaufen und dort die Einsamkeit genießen. Das wäre eine echte Option!

Die Schären

Die bunte Vielfalt des Stocholmer Schärengartens erstreckt sich vom Stadtzentrum bis 80 km in die Ostsee hinein und über 150 km von Nord nach Süd. Richtung offene See geht die Landschaft von größeren, bewaldeten Inseln zunehmend in kleine, karge Felsenarchipele über. Rund 30.000 Inseln zählt der Schärengarten. 24.000 Schären sind kleiner als 2 km² und viele davon haben eine Größe von nur wenigen Quadratmetern. Auf den Inseln des Archipels findet man Partyorte und mondäne Yachthäfen ebenso wie verträumte Fischerdörfer und unberührte Natur. Nur 150 Inseln sind das ganze Jahr über bewohnt. Viele Schären sind naturbelassen und werden allenfalls mal von einem Seehund oder Kajakfahrer besucht.

Weitere Infos zum Beispiel bei schweden.rocks.

Links

Filme und Photos:

  • Im Netz gibt es hunderte von Videofilmen über die Stockholmer oder andere Schärengärten. Einfach mal suchen. Stichworte sind Schären, Schärengarten und natürlich skärgård.
  • Gleiches gilt für Photos. Eine gute Beispielseite sind die 4.532 Stockholms Skärgård Stock-Bilder und -Fotos, von Getty Images.

Fotos

Bilder in diesem Blog:

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Tag 8 - Helsinki Abschied

Ablegen

Wir sind, wie schon im letzten Beitrag erläutert,  müde und kaputt. Das Ablegen ist die willkommene Ruhepause.

Der Blick auf die Küstenlinie und das Meer sind fantastisch. Gäbe es einen Reset Button für das Leben, so wäre die nächste Wahl irgendetwas mit der See. Das ist die ganz große Erkenntnis aus allen bisherigen Kreuzfahrten. Weder die Städte, noch die Länder oder der Luxus an Bord – es sind das Meer und der ewige Horizont, die in Erinnerung bleiben und alle Fahrten zu ganz eigenen Erlebnissen machten.

Und ja: die Luft ist raus. Wer mehr von der wunderschönen Küste sehen will, muss entweder hinfahren oder im Internet recherchieren. Wir wollten nicht mal mehr auf den Auslöser der Kamera drücken.

Luxus

Wer aus dem zuvor gesagten den Eindruck mitnimmt, dass es uns nicht um die Städte, Länder oder den Luxus geht, der irrt. Es war lediglich eine Festlegung der Präferenzen!

Natürlich genießen wir auch die Atmosphäre, die Unterhaltung und das Entertainement.

Fotos

Bilder:

  • T. Heyartz, S. Heyartz, Thomas Albertsen (Globotom),

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Tag 8 - Helsinki Felsenkirche

Kirche im Fels

Die Temppeliaukio-Kirche (Temppeliaukion kirkko) ist eine moderne Felsenkirche im Stadtteil Etu-Töölö der finnischen Hauptstadt Helsinki. Sie gilt als herausragendes Beispiel für die finnische Architektur der 1960er Jahre und ist dem späten Expressionismus zuzuordnen.

Die Kirche wurde von den Architekten (und Gebrüdern) Timo und Tuomo Suomalainen geplant und 1969 fertiggestellt. Sie wurde in einen Granitfels hineingebaut, durch das Kupferdach mit 180 Fenstern kommt jedoch Tageslicht herein. Die fünf bis acht Meter hohen Kirchenwände bestehen aus unbehauenem Fels. Die Kirche hat bis zur Kuppelspitze eine Höhe von 13 m.

Neben der Verwendung für Gottesdienste wird die Kirche regelmäßig für Konzerte genutzt und ist eine Touristenattraktion (rund 500.000 Besucher jährlich). (Wikipedia)

Profibilder (weil es sich lohnt)

Unser Tischnachbar Thomas Albertsen, bekannt als Elektronik Musiker Globotom traf sich dort mit einem Pianisten und guten Freund und beide nutzten die Chance für ein kleines improvisiertes Konzert. Für uns ein unerwartetes und willkommenes Highlight trotz der engen Zeitvorgabe. Leider haben wir den längeren Mitschnitt verschlampt und präsentieren daher nur eine kurze Aufnahmen. Stattdessen ein Link: Globotom auf Youtube

Fotos

Bilder:

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Tag 8 - Helsinki und der Fisch

Lecker Essen

Markthallen, in denen man nicht nur kaufen sondern auch direkt vor Ort essen kann, sind das Größte! Gibt es auch in Deutschland, aber nicht in unserer Provinz. Leider. Und dann überhaupt: Fisch bis zum Abwinken!

Alternative

Doch Fisch hin und Fisch her. Bäckerereien sind unschlagbar.

Magnete

In Markthallen und auf Marktplätzen gibt es nicht nur Futter, sondern auch Andenken. Zwei Magnete aus Helsinki für unsere Sammlung.

Fotos

Bilder:

  • T. Heyartz, S. Heyartz,

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Tag 8 - Helsinki, die Moderne

yksi kaksi kolme und die Ankunft

Das heißt 1, 2 3. Die einzigen finnischen Worte, die Susanne sprechen kann, was sie dann auch fleißig tut. Wie auch immer, Helsinki bedeutet die Rückkehr in die Moderne. Weniger Prunk und Protz und gänzlicher Verzicht auf Zuckerbäckerstil. Was sich als skandinavisches Understatement bei uns großer Beleibtheit erfreut, kann in einer solch großen Stadt auch schnell der Tristesse weichen.

Na ja, vielleicht liegt es auch daran, dass die Luft raus ist.  Sieben Tage wandern, laufen und besichtigen fordern ihren Tribut. Geistig und körperlich. Ich denke, die nächsten Beiträge in diesem Blog mit den lustlosen Fotos belegen das auch. Dazu kommt der immer engere Zeitrahmen, der dann auf der nächsten Etappe in Stockholm richtig zuschlagen wird.

Die Küste mit den vielen kleinen vorgelagerten Inseln entschädigt aber alles! Die finnische und die schwedischen Küste sind einfach wunderschön!

Die Moderne

Groß und weitläufig, aber kaum auf Fremde eingestellt. Schon das Organisieren eines Bustickets wird zum Problem und die Herzlichkeit der Letten und Esten vermisst man auch. Häufigste Todesursache bei finnischen Männern ist der Alkohol. Das ist aber kein Unterscheidungsmerkmal zu den anderen Ländern, die wir besucht haben. Das ganze Baltikum säuft.

Perspektiven

Die Moderne aus anderer Perspektive

 

Fotos

Bilder:

  • T. Heyartz, S. Heyartz,

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