Ankunft in Estland

Der Motor von Tallinn

Tallinn (und somit beinahe ganz Estland) lebt von zwei großen Wirtschftszweigen, den Touristen und den estnischen Gastarbeitern, die in Finnland Arbeit gefunden haben.

Viele Esten verstehen die finnische Sprache gut, da beide Sprachen ähnlich sind und die meisten esten mit finnischem Fernsehenund Radio  aufgewachsen sind.

So starten hier jeden Morgen Tausende von Menschen ihre fahrt mit einer der großen Fähren nach Helsinki oder sonstwo. Das sind etwa 80 Kilometer. Dort finden Sie Arbeit in der Industrie, im Gesundheitswesen und in der IT Branche. Bildung wird in Estland ganz groß geschrieben und das Bildungssystem ist absolut flexibel gestaltet. Nicht umsonst laufen die Esten den anderen Europäern im IT Bereich den rang ab. Digitalisierung ist hier kein Versprechen.

Das wirtschaftliche Zentrum des Austausches mit den Nachbarländern ist der Hafen. Und das merkt man, vor allem im Vergleich mit Danzig und Riga und anderen Häfen, die wir erst noch kennenlernen werden.

Nachbarn

Das ist wie Familie. Man kann sie sich nicht aussuchen. Seit Tagen verfolgt sie uns, eilt voraus oder liegt neben uns. Na ja, es gibt schlimmeres.

In Sankt Petersburg wird sie uns verlassen. Da wegen Hochwasser die Schleusen der Newa für Schiffe ab einer bestimmten Größe  gesperrt ist, wir ihr ihre Größe zum Verhängnis. Wir hingegen schippern gemütlich den Fluss hinauf und ankern im Zentrum der Stadt. Dort wäre sie ohnehin nie hingekommen. Kreuzfahrtschiffe dieser Klasse ankern weit vor der Stadt.

Trotzdem. Die Passagiere tun einem leid. Da zahlt man ein Schweinegeld für eine Reise und kommt nicht an. Entschädigung gibt es auch nicht. Ärgerlich.

Raus hier

Pisswetter auch hier. Jedenfalls gegen Abend. Dazu gigantische Laufstrecken. Aber gelohnt hat es sich! Wenn auch nicht für die Fotoenthusiasten. Wir sollten doch mal wiederkommen. Alleine wegen der Menschen. Auch hier irgendwie Aufbruchstimmung. Oder doch oder auch oder und nach Riga? Schaun wir mal.

Der Magnet und die Empfangsdame

Für die Dunstabzugshaube: Ein Zuckerbäckermagnet aus einer Zuckerbäckerstadt.

Estonian Beauty!

Links & Photos:

Fotos

Bilder:

  • T. Heyartz, S. Heyartz, Thomas Albertsen (Globotom)

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