Stadt des Buches, Hauptstadt des Jugendstils

Stadt in Aufbruchstimmung. Alte Holzhäuser, viel Jugendstil, noch mehr Grünfläche und moderne Architektur. Die lettische Reiseführerin redet viel von Bürgerbeteiligung und sorgfältigen Entscheidungen unter Mitwirkung von interessierten Bewohnern und betont häufig, dass man dies und jenes noch lernen müsse und werde (z.B. Klima- und Umweltschutz). Das wirkt nachdenklich, zielorientiert und angenehm frei von Ideologie. Praxisorientiert eben. Bildung und Kultur scheinen mehr als nur Worte zu sein. Jedenfalls vermittelt das der erste Eindruck. Man geht die Dinge an.

Diese von der Reisevermittlerin vermittelte Grundstimmung wird uns den Rest der Reise begleiten. Die nörgelnde Kritik wie sie so häufig im Westen zu hören und zu spüren ist, findet hier nicht statt, jedenfalls nicht bei den Reisebegleitern. Der Optimismus wirkt auch nicht aufgesetzt oder gar indoktriniert. Dazu kommt, dass die Begleiter viel von Ihrem Alltag erzählen. Und wirklich: Wir jammern bei uns auf sehr hohem Niveau.

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Fotos

Bilder:

  • T. Heyartz, S. Heyartz, Thomas Albertsen (Globotom), Pixabay (freie kommerzielle Nutzung), Max Pixel (Art Nouveau Latvia Architecture Neustadt) und andere lizenzfreie Bilder.

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