Bernstein

Jantar, ein guter Stein, ein heiliger Stein, das Gold des Nordens, das Gold der Ostsee, Elektrum – Bernstein trägt viele Namen. Farben gibt es auch viel: je nach dem Alter, schillern Jantarklümpchen von beinahe mit Weiß über alle Gelb- und Orangenabtönungen bis fast zum dunklen Kirschrot

Seit Jahrhunderten erweckte der Bernstein Bewunderung und Interesse. Aufgrund der Schönheit, des angenehmen Geruchs und zur Bearbeitung gut geeignet, wurde der Bernstein immer als Schmuckstein verwendet. Die „goldfarbigen Perlen wie die Sonne“ besang schon Homer. Der römische Historiker Plinius der Ältere schrieb: „Sein Wert unter den Luxusartikeln ist so hoch, dass eine kleine Figur aus Bernstein, egal wie sie klein ist, viel mehr kostet als Männer voller Kraft (Sklaven)“.

Seines Wertes als Rohstoff wegen galt Bernstein auch als ein Zahlungsmittel. Man schrieb ihm sogar magische Kraft und Heileigenschaften zu. Damals stellte man aus Bernstein wertvolle Amulette her, heute findet er in Kosmetikbranche sowie in den Hausapotheken Anwendung. Die Bernsteintinktur ist ein bekanntes Allheilmittel gegen unterschiedliche Beschwerden. Schon seit Jahrhunderten erweckten Inklusen ein großes Interesse. Es sind Bernsteinklümpchen mit im Harz eingeschlossen und für immer festgehaltenen Insekten und Pflanzenteilchen, Spuren des Lebens vor Millionen Jahren. 

Schon seit Jahrhunderten erweckten Inklusen ein großes Interesse. Es sind Bernsteinklümpchen mit im Harz eingeschlossen und für immer festgehaltenen Insekten und Pflanzenteilchen, Spuren des Lebens vor Millionen Jahren.

Der Magnet:

Für die Dunstabzugshaube: Ein Magnet aus Danzig. Leider ohne Bernstein.

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