Seenotrettungsübung

Die Seenotrettungsübung (SNRÜ) ist eine verpflichtende Sicherheits-Veranstaltung an Bord von Kreuzfahrtschiffen.

Die Seenotrettungsübung ist eine Pflichtveranstaltung und muss laut SOLAS (International Convention for the Safety of Life at Sea) innerhalb der ersten 24 Stunden nach dem Ablegen erfolgen. Seit dem Costa Concordia Unfall haben sich allerdings nahezu alle Reedereien dazu selbstverpflichtet die SNRÜ noch vor dem Ablegen zu machen.

Bei dieser Übung wird jeder Passagier eingewiesen, wo er sich im Falle einer Evakuierung einzufinden hat (Sammelstationen oder korrekt „Musterstationen“, wie die Rettungswesten angezogen werden und wie eine Evakuierung an Bord vonstatten geht.

Bei dieser Veranstaltung ist Anwesenheitspflicht! Und in der Regel wird die Anwesenheit auch kontrolliert. Die Übung wird dann bis zum Erscheinen der namentlich ausgerufenen Passagiere ausgesetzt. Peinlich, aber richtig!

Leider nicht wirklich beruhigend. Kaum vorstellbar, wenn die schon bei einer Übung sehr nervösen Passagiere im Falle einer Katastrophe die „Contenance“ verlieren. Nicht schön!

Überleben ist eben Glücksache! Auch auf einem Schiff.

Sehr wenig beruhigend ist auch der Versuch sich alle 40 oder 50 Passagiere einer Gruppe in einem der winzigen Rettungsboote vorzustellen. Das ist kein Hollywood!

Rezept gegen Horrorgedanken

Zombie Cocktail:

Dunkler Rum, weißer Rum, Aprikosenbrand, Limmetensaft, Kiefernapfelsaft und Grenadine.

Links & Photos:

Fotos

Bilder:

  • T. Heyartz, S. Heyartz
  • Lizenzen: CC BY-SA 3.0 DE (Macht doch damit, was Ihr wollt!)

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